Palliativberatung in der Onkologie

Über drei Jahre lang hat MENSCHENMÖGLICHES das Projekt “Palliativberatung in der Onkoloie” unterstützt. Ende 2020 konnte die Arbeit von Katharina Kopka an die Onkologie der Kliniken Essen-Mitte angegliedert werden. Ein großer Schritt in der Beratung von Patienten, die eine palliative Diagnose bekommen haben. Wir freuen uns, dass diese wichtige Arbeit fortgesetzt wird.

Die Diagnose „Krebs“ kann bei Betroffenen neben körperlichen Belastungen und oft straffen Behandlungskonzepten auch zu Rat- und Hilflosigkeit führen. Wenn tumorspezifische Maßnahmen beendet werden – häufig aber auch lange vorher -, müssen viele Aufgaben bewältigt werden:

„Wer hilft mir zuhause?“, „Wer kümmert sich um meine Angehörigen?“, „Wie soll ich es meinen Kindern erklären?“, „Was heißt eigentlich palliativ?“, „Was macht denn ein ambulanter Hospizdienst?“, „Wie komme ich an ein Pflegebett?“– nur ein kleiner Ausschnitt der Fragen, denen sich Mitarbeiter der Onkologie oft stellen müssen. Und trotz ausgefeilter wissenschaftlicher Selbsterfassungsmethoden werden viele Sorgen und Nöte erst im persönlichen Gespräch offenbar, das die normale Visitenzeit bei weitem überschreitet.

Damit die vielfältigen Bedarfe und Bedürfnisse onkologischer Patienten und ihrer Zugehörigen nicht nur wahrgenommen, sondern strukturiert erfasst und bearbeitet werden können, hat Menschenmögliches von 2017  bis Oktober 2020 die Arbeit von Katharina Kopka – „Supportive Care Nurse“ der internistischen Onkologie – unterstützt.

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